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Überregionales Engagement 

 

Neben den beruflichen Aufgaben eines hauptamtlichen Bürgermeisters gehört nach meinem Verständnis auch die Bereitschaft zur Mitarbeit in den kommunalen Verbänden und Vereinigungen auf Landes- und Bundesebene dazu. Meine wesentlichen ehrenamtlichen Funktionen auf überregionaler Ebene sind:

 - Mitglied des Landesausschusses des Thüringer Gemeinde- und Städtebundes

 - Vorstandsvorsitzender des Tourismusverbandes Jena-Saale-Holzland e.V.

- Mitglied in den Prüfungsausschüssen des Landesverwlatungsamtes an der Thüringer  Verwaltungsschule Weimar für die Bereich der Verwaltungsfachangestellten, Fachlehrgänge I und II sowie der Ausbildung der Beamten des mittleren nichttechznischen Verwaltungtsdienstes

 - Vorstandsmitglied der Feuerwehr-Unfallkasse Mitte

 - Vorsitzender des E.ON - Beteiligungsbeirates

 - Stellvertretendes Vorstandsmitglied des Kommunalen Arbeitgeberverbandes Thüringen

 - Mitglied im Regionalen Planungsbeirat und der Planungsversammlung Ostthüringen

 

Gründe für ein überregionales Engagemen

Eine wirksame Vertretung kommunaler Interessen gegenüber dem Land und dem Bund verlangt ein gemeinsames Auftreten der Städte und Gemeinden. Die kommunalen Spitzenverbände sind dabei Selbstverwaltungsorganisation, d.h. sie haben nur einen kleinen Stamm an hauptamtlichen Mitarbeitern und setzen im übrigen die aktive Mitarbeit aus den Mitgliedskommunen voraus.

Da man aufgrund seiner Tätigkeit auch in den Gremien der anderen Verbände mitarbeitet bekommt man dort auch Einblicke und Kontakte, die man Nutzen bringend für die Arbeit als Bürgermeister einsetzen kann.

Zusätzlich bringt eine Mitarbeit auch direkte Vorteile für die eigene Stadt:

 - frühzeitiger Informationsfluss für die berufliche Tätigkeit in der eigenen Stadt oder Gemeinde, ob neue       Förderrichtlinien, geänderte Genehmigungspraktiken der Aufsichtsbehörden oder geplante Gesetzesvorhaben

 - Knüpfen von Kontakten zu Verbänden und Fachministerien

 - Erfahrungsaustausch mit Kollegen oder Vertretern anderer Städte und Gemeinden und dadurch das Annehmen von Anregungen für Verbesserungen, die in der eigenen Stadt nach Prüfung umgesetzt werden können

 - Möglichkeit der Mitgestaltung im Gesetzgebungsverfahren auf Bundes- und Landesebene im Interesse der Städte und Gemeinden

 und

 - letztlich wird durch das Engagement des Bürgermeisters in überregionalen Gremien natürlich auch die eigene Stadt in weiteren Kreisen bekannter.

  

Das Engagement in diesen Verbänden und in den kommunalen Spitzenverbänden ist ehrenamtlich. Die zeitliche Belastung hält sich in Grenzen. Natürlich hat für mich die Tätigkeit als Bürgermeister der Stadt Stadtroda beruflich oberste Priorität.

 

                                                                                                                                                                                                                                                                       
    
    
    

 

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